Die Erfahrungsberichte der Auslandsaufenthalte unserer Schülerinnen und Schüler werden in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlicht. Machen Sie sich selbst ein Bild der tollen Möglichkeiten, die das FSG seinen Schülerinnen und Schülern bietet.

Mein Austausch "Sevilla-Münster" - Erlebnisbericht von Birthe Lüttenberg

Der Austausch im Jahr 2014 war bisher eines der schönsten Ereignisse im Jahr. Es war eine wunderbare Zeit. Eine Zeit, um Menschen kennenzulernen, welche aus verschiedenen Kulturen kommen. Um Kontakte zu knüpfen, die einem das ganze Leben in Erinnerung bleiben werden.
Ich wollte damals an diesem Austausch teilnehmen, um das Land Spanien besser kennenzulernen, da ich mit meiner Familie nicht allzu oft weit wegfahre. Und da ich noch nie in Spanien war, dachte ich, dass es die Gelegenheit wäre. Ich hatte anfangs Sorgen, dass ich mich nicht genügend verständigen könnte. Diese Sorge löste sich aber direkt in Luft auf, als wir ankamen in Spanien, aber dazu später.

Austauschschülerin aus Sevilla

Andalusische Eindrücke am Stein-Gymnasium

Kartoffelsalat traf auf „Tortilla de patatas", deutsche Brezeln auf köstliche frittierte „Churros" mit Zucker, und sogar mitgebrachtes Mineralwasser „Agua con gas" entpuppte sich als typisch deutsche „Spezialität" – denn: „In Spanien trinkt kein Mensch Wasser mit Kohlensäure", so Mercedes aus Sevilla, für 10 Tage Gastschwester von Luisa Eichler, im Spanisch GK der Q1.

An Mercedes' letztem Schultag am Stein brachten alle Kursmitglieder eine typische kulinarische Kleinigkeit mit, entweder aus Deutschland oder aus Spanien. Dazu zeigte Mercedes Fotos mit Eindrücken von der „Feria de abril" aus Sevilla und erzählte, dass man zu diesem Frühlingsfest Punktekleider mit Rüschen und eine riesige Blüte auf dem Kopf trägt, während die Herren zu Pferd einreiten. Später wird dort in einem der gemieteten großen Zelte in der Familie oder mit vielen Freunden gefeiert und vor allem auch getanzt. Eines ihrer Rüschenkleider mit passender Blume und Schultertuch hatte Mercedes als Anschauungsmaterial mitgebracht.

Den typischen Tanz dazu, die „Sevillanas", hatten die Spanischschüler/innen des GK und LK Spanisch von Frau Kochinke und Frau Althaus innerhalb der Unterrichtsreihe zur Kultur und Wirtschaft Andalusiens bereits einige Stunden zuvor in der Gymnastik-halle der Schule selbst erproben können.

Mercedes Peña Hernández lernt seit einem Jahr Deutsch am Colegio „Porta Celi" in Sevilla und teilt mit ihrer Gastschwester Luisa Eichler die Leidenschaft für Pferde und ihr Hobby Reiten. Während der Sommerferien wird Luisa zum Gegenbesuch zu Mercedes' Familie nach Sevilla reisen. Im September 2013 wird dann Alfonso Peña Pérez, ein weiterer Austauschschüler vom „Porta Celi" aus Sevilla, das Stein besuchen und in der Familie von Philipp Ludewig (dann Kl. 9d) leben.

Besuch aus Sevilla1

Informationen zu den Lehrplänen und zur Leistungsbewertung finden Sie im Downloadbereich der Fachschaften.

Peru, Tom Thiemig

Mi Aventura Del Perú

Während meiner Sommerferien im Jahr 2009 verbrachte ich ganze 6 Wochen in Peru in Südamerika. Für mich war es wirklich ein Abenteuer, noch nie zuvor war ich mit einem Flugzeug geflogen, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ich noch nie außerhalb Europas gewesen war. Doch dafür war meine Reise umso eindrucksvoller, meine Gastfamilie hat mich wirklich sehr herzlich aufgenommen, jeder in Peru war sehr freundlich und zuvorkommend und mit meiner Austauschschülerin hab ich mich prächtig verstanden.

Von Düsseldorf bin ich über Madrid direkt nach Lima geflogen, sodass ich am Abend des 29.6.09 in Lima ankam und erst einmal „gar“ war. Am übernächsten Tag war dann auch mein erster Schultag am „Colegio Alemán Alexander von Humboldt“ und ich wurde quasi mit offenen Armen empfangen. Mein Schulbesuch währte aber nur 2 Wochen denn danach folgten

Malaysia, Rick Tenhaven

In dem folgenden Text werde ich meine Erfahrungen, Gefühle und Meinungen über meine Zeit (Januar bis Juni 2009) in Malaysia beschreiben und erzählen.

Meine Reise begann am Frankfurter Flughafen in Deutschland, von wo mein Flug in das fremde und weit entfernte Land Malaysia gehen sollte.  Meine Eltern und ein weiterer in Frankfurt ansässiger Verwandter waren meine einzige Begleitung. Insgesamt waren es dreizehn Deutsche, mich inbegriffen, welche die Möglichkeit bekommen sollten ein Jahr als Austauschschüler in Malaysia zu verbringen. Ich konnte mich glücklich  schätzen, dass ich zum Zeitpunkt des Abflugs schon durch die Vorbereitungstreffen mit meinen Reisegesellen vertraut war und auch schon einige Freunde unter ihnen gefunden hatte. Das war der Grund dafür, dass ich mich als erster von meinen Eltern verabschiedete. Der Abschied fiel mir zuerst erstaunlich leicht, was vermutlich daran lag, dass ich unglaublich aufgeregt war. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir noch überhaupt nicht vorstellen, was mich erwartet.

Nachdem meine Eltern verabschiedet waren, ging plötzlich alles unglaublich schnell. Einige der freiwilligen Einweiser meiner Austauschorganisation AFS gaben noch letzte Anweisungen und dann wurden wir auch schon zum Flieger gebeten. Geflogen war ich seit Jahren nicht mehr und genau so erging es den meisten meiner Mitschülern. Den freiwilligen AFSlern war es nicht erlaubt uns zu begleiten. Das bedeutete, dass wir schon in Deutschland auf uns allein gestellt waren. Zum Glück ging alles glatt und wir saßen wie geplant in der Maschine.
Durch unsere Sitzreservierungen waren wir gezwungen in zwei getrennten Gruppen zu sitzen, was für uns generell kein Problem war, da so gut wie jeder mit jedem klarkam. Der Flug war sehr entspannend und ging schnell vorüber.

Fasziniert von Südengland

Reich an Eindrücken sind 68 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums von ihrem Besuch nach Südengland unter der Leitung von Frau Dr. Pohl und begleitet von den Englischkollegen Petra Autering, Thorsten Jacob und Tim Schmelting zurückgekehrt. Untergebracht waren sie als Gäste in englischen Familien, wo sie nicht nur typisch englische Speisen genießen, sondern auch andere Besonderheiten des englischen Lebens kennen lernen konnten.

Bei schönstem Frühlingswetter erkundeten sie die Anfänge der englischen Geschichte auf Dover Castle, bestaunten die Hochgotik der Canterbury Cathedral oder waren verblüfft angesichts der skurrilen Pracht des Royal Pavilion in Brighton. Höhepunkt war viele natürlich der Besuch der Metropole London, wo sie sich entweder im British Museum anschaulich bilden oder im Covent Garden unterhalten lassen konnten. Für andere bestand der Höhepunkt jedoch in einer Wanderung oberhalb der atemberaubenden Klippen von Beachy Head.
In jedem Fall waren alle Schüler neugierig geworden auf mehr England.

Gegenbesuch der englischen Partnerschüler

p>Zehn Schüler der Wellington School aus Somerset (England) haben bei ihrem Gegenbesuch bei Schülern des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums nicht nur das Leben an einem deutschen Gymnasium kennen gelernt, sondern natürlich auch Einblicke in die deutsche Kultur gewonnen. Welchen Eindruck dabei das Kosten typisch münsterländischer Speisen und Getränke bei den Schülern hinterlassen hat, mag allerdings dahingestellt sein. Die Stadt Münster jedenfalls haben die englischen Schüler gut kennen und schnell lieben gelernt.

Von ihrem lebhaften Interesse an der münsterschen Geschichte zeugt überdies die - auf Deutsch gestellte – Frage eines englischen Schülers, die bei dem Empfang im Friedenssaal sogar die Bürgermeisterin Vilhjalmsson verblüffte: „Wie viel kostet das goldene Hühnchen?“
Alle deutschen und englischen Schüler sind sich auf jeden Fall einig bei dem Punkt, dass sie am liebsten noch vor den Sommerferien den nächsten Gegenbesuch, dann wieder nach Wellington, durchführen möchten.

20 Jahre Schüleraustausch mit Fermo (Italien)

"Kennst Du das Land wo die Zitronen blühen...?" haben sich auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler des Italienischkurses der Jahrgangsstufe 11 am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium mit ihren Lehrern Peter Balint und Peter Meurer, sowie der Begleiterin Caroline Thomas gefragt. Um auf diese Frage eine Antwort zu erlangen, hätten sie zwar zu einer späteren Jahreszeit in die italienischen Gefilde aufbrechen müssen, aber zumindest die ersten blühenden Mimosen gaben dem Frühling eine erste Chance.

Kaum lag auf dieser 20. Reise nach Süden das neblig-kalte Münster hinter der Gruppe, öffnete sich der Himmel und Rom empfing sie mit strahlend blauem Himmel und Herz und Sinne er-wärmenden 15°C. Die an der Adriaküste ca. 300 km von Rom entfernt liegende Partnerschule ist das Liceo scientifico e linguistico statale " T. C. Onesti" in Fermo, ein sowohl naturwissenschaftlich- als auch sprachwissenschaftlich geführtes Gymnasium mit ca. 1200 Schülerinnen und Schüler. Die deutschen Gäste im "TCO" nahmen nach einem ersten Aufwärmwochenende in den italienischen Gastfamilien

Peru, Charlotte Nonhoff

Am 1. April 2009 war es so weit: Wir – Anja Stoldt, Jana Borchardt und ich mit Frau Kurscheidt - flogen nach Peru. Obwohl wir die Sprache erst 1 ½ Jahre gelernt hatten, bin ich gut zu Recht gekommen. Am Anfang habe ich nicht so viel verstanden, aber meine Gasteltern haben sich immer bemüht langsam zu sprechen. Und von Tag zu Tag wurde das Verstehen und auch das eigene Sprechen besser. In der Familie haben wir nur Spanisch gesprochen. Meine Familie hat sich immer darum gekümmert, dass es mir gut ging. Wir haben viel unternommen, wir waren Tennis spielen, in einem Freibad, über die Osterferien vier Tage am Strand, im Kino, Bowlen usw..

Lima ist sehr groß und laut. Es gibt viele Autos und der Straßenverkehr ist ein einziges Chaos. Alle fahren so, wie sie wollen. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Stadt sehr dreckig ist, da die Luft oft

Peru, Jana Borchardt

Ich hab die Zeit in Peru (April 2009) sehr genossen. Ich habe in den drei Wochen viele neue und tolle Erfahrungen gesammelt. Allerdings sind drei Wochen viel zu kurz für einen Schüleraustausch nach Peru, da man sich erst nach ungefähr zwei bis drei Wochen eingelebt hat. Trotzdem war die Zeit sehr schön. Ich habe viel im Spanischem dazu gelernt. Ich kann die Sprache jetzt sehr viel besser verstehen und auch sprechen. Meine peruanische Familie hat sich sehr gut um mich gekümmert und in der Schule bzw. der Klasse meiner Austauschschülerin wurde ich auch gut aufgenommen. Auch die Parallelklassen waren sehr nett und aufgeschlossen. Ich finde, dass die meisten Peruaner sehr freundlich sind.

Allerdings wird man oft angestarrt, da man eine sehr helle Hautfarbe im Gegensatz zu der Hautfarbe der Peruaner hat. Schade ist, dass wir nicht mehr von der Landschaft, von Peru gesehen haben. Allerdings ist Lima auch eine sehr große Stadt. Ich denke, in Lima hätte man mehr unternehmen können, allerdings wäre es wahrscheinlich zeitlich gar nicht gegangen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Schüleraustausch nach Lima in Peru eine sehr gute Erfahrung war und mir viel in der spanischen Sprache gebracht hat. Ich würde gerne jederzeit noch einmal nach Peru fliegen.

Jana Borchardt

Fermo

Zum 19. Schüleraustausch (Mai 2008) des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums mit dem Liceo scientifico e linguistico „T.C. Onesti“ im mittelitalienischen Fermo hielten sich 19 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrern Petra Holtkamp und Peter Meurer Anfang Mai für 10 Tage an der Adria auf. Ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse konnten sie so in den Gastfamilien durch persönliche und freundschaftliche Begegnungen in herzlichster Atmosphäre anwenden und vertiefen.

Zusammen mit ihren italienischen Partnern besuchten sie morgens stundenweise den Unterricht an der Gastschule. Gefragt waren die Deutschen aus Münster besonders als Muttersprachler beim „Giornata in Lingua“, als sie den Italienern die Tücken der

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