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 13 Dez          --        Weihnachtskonzert für die Eltern der Klasse 5d, 18.00 Uhr Aula
 17 Dez          --        Informationen der Agentur für Arbeit für Q2: Aktuelle Fragen zum Studium, 3./4. Stunde
 17 Dez          --        Schulkonferenz, 19.00 Uhr im Konferenzraum
 17 Dez          --        Theaterbesuch der 5. Klassen 3. – 6. Stunde
 18 Dez          --        Adventsgottesdienst in der 1. und 2. Stunde in der Michaelkirche, Beginn 8.15 Uhr

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

SoRAuf Initiative der SV arbeiten Schüler, Lehrer und nichtlehrende Kollegiumsmitglieder gemeinsam an einer Umsetzung des Projekts Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage.
  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  • Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig einander zu achten.
  • Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

Es ist ein Projekt von und für SchülerInnen, welches Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 870 Schulen an, die von mehr als 750.000 SchülerInnen besucht werden (Stand: April 2011).

Wie wird man eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Vorraussetzung erfüllt: 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und lehren (SchülerInnen, LehrerInnen und technische Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an  ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Was bedeutet der Titel genau?

Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerkes, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unserem Umfeld.

Vieles geht besser mit Paten…

Der Titel wird in einem feierlichen Festakt übergeben. Die SchülerInnen sollen sich eine Patin oder einen Paten für ihre Schulen suchen. Dies können Personen aus beispielsweise dem Bereich Kunst oder Musik sein. Indem sich die Paten öffentlich für das Anliegen einsetzten, werden die SchülerInnen nicht nur am Tag der Titelübergabe, sonder dauerhaft in ihrem Engagement unterstützt.

Wie können solche Projekte aussehen?

  • Internationaler Tag:  Jede Stufe setzt sich mit einem Kontinent auseinander, jede Klasse mit einem Land auf diesem. Es wird über die Kultur recherchiert und Besonderheiten werden herausgestellt, bspw. bestimmte Essgewohnheiten oder besondere Tänze. Diese werden an einem ‚Internationalen Tag’ vorgestellt.
  • Luftballonaktion: Nach dem Motto „Vielfalt tut gut“ werden verschiedenfarbige Luftballons, gefüllt mit Helium, auf den Weg geschickt.
  • Kreideaktion: An einem Nachmittag darf jede/-r seine Gedanken zum Thema Rassismus mit Kreide aufschreiben und sie verbildlichen. Am Ende entsteht eine Art Mind-Map, also ein echtes Kunstwerk. Zudem wird an einem Stand über das Netzwerk SoR-SmC informiert.
  • Waffelverkauf: In den großen Pausen werden Waffeln verkauft. Der Erlös geht an Vereine und Organisationen wie Mutoto e. V.. Dies zeigt nicht nur die Verbindung zu andern Kulturen, sondern auch Bereitschaft zur Unterstützung.

Wie geht es weiter?

In absehbarer Zeit werden wir die Unterschriftenlisten durch die Klassen geben und Paten anschreiben. Nach dem erfolgreichen Sammeln der Unterschriften reichen wir den Aufnahmeantrag als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein, damit wir als SoR-SmC anerkannt werden. Und dann geht es auch schon los: Nachdem wir einen Paten gefunden haben, ist der nächste Schritt die Eröffnungsfeier. Im Mittelpunkt wird die feierliche Übergabe der Plakette stehen. Ab nun wird es mindestens einmal im Jahr Aktionen zum Thema geben, wobei wir jede Unterstützung gut gebrauchen können. Der Kreativität an Gestaltungsideen sind keine Grenzen gesetzt.

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