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Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

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Startseite Presseberichte (WN) Nachwuchs sehr gut in Form

Münster-Gievenbeck - Sinfonische Bläserklänge, Jazzrock, Pop - in der gut gefüllten Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums entfaltete sich ein beachtliches musikalisches Spektrum. Mächtig legten sich die Musikschaffenden aus der Erprobungsstufe unter der Gesamtleitung von Arndt Neemann vor den Eltern und Angehörigen beim Sommerkonzert ins Zeug.

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Kurzweiliges Sommerkonzert des Stein-Gymnasiums: Die Musikklassen aus der Erprobungsstufe präsentierten unter der Leitung von Arndt Neemann (l.) ein beachtliches Repertoire.Foto:
(tu)

Der monumental-lautmalerischen „Prehistoric Suite“, dargeboten von der Musikklasse 5 e und gewidmet einzelnen Prototypen der Saurier, folgten die Früchte eines künstlerischen Gemeinschaftsprojekts. Passend zu Brontosaurus, T-Rex und Co. erleuchteten Video-Clips die Bühnenleinwand: Unter der Regie des Kunstlehrers Jörg Hüging hatten die Fünftklässler aus Knetgummi Dino-Modelle geformt und anschließend mit filmischen Mitteln zu neuem Leben erweckt.

Mit heißem Latin und Rock ging es weiter. Die Musikklasse 6 e verbreitete, passend zum Klima, kubanisches Flair („Oye Como Va“ von Tito Puente), erinnerte an das Wirken der Spencer Davis Group („Gimme some Lovin´“) und des legendären Fusion-Gitarristen George Benson („On Broadway“).

Damit nicht genug: Zum Abschluss der kurzweiligen Darbietungen legte die deutlich gereifte Big Band, ebenfalls unter Neemanns Regie, in puncto Dynamik noch eins drauf. Es erklangen unter anderem zugkräftige Titel aus der Feder von Herbie Hancock („Cantaloupe Island“) und Abba („Mamma Mia“) sowie Filmmusik (aus „Pocahontas“). Auch die markigen Soloauftritte der Instrumentalisten vom Tenor-Saxofonisten bis zum Schlagzeuger wurden mit viel Beifall aufgenommen.

Nur mit Bigband-Sound allein gibt sich das musikfreudige Gievenbecker Gymnasium offenbar nicht zufrieden. So ließ sich das von der Referendarin Cordula Eing geleitete Orchester nicht nehmen, einige Ausschnitte aus seinem Repertoire (etwa „Pink Panther“) zu präsentieren. Den kräftigen Applaus hatten sich alle jungen Musiker verdient - ein halbes Jahr hatten die Proben gedauert.

VON THOMAS USSELMANN

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