(WN) „Wir sind noch nicht Opfer geworden“
Der Klassenvertrag verpflichtet zur Einhaltung von Internet-Regeln: Dem Thema „Cyber-Mobbing“ galt ein Projekt, das das Psychologische Instituts am Gymnasium durchführt.Foto:
(tu)
Um Ursachen, Folgen und Hilfe geht es zwei Tage lang bei einem Kooperationsprojekt des Uni-Instituts für Psychologie mit den Fünft- und Sechstklässlern. Mit Unterstützung der Studenten erarbeiten die Schüler Lösungsstrategien. Die Regie führt die Dozentin Dr. Stephanie Pieschl. Was ist zu tun, wenn Schüler Opfer geworden sind? „Umgehend mit Unterstützung der Eltern, Lehrer und notfalls der Polizei den Täter mit der Tat konfrontieren“, raten die Studenten. Die beleidigenden Fotos oder Texte sollten schnellstens aus dem weltweiten Netz verschwinden.
Die Kinder hätten von Vorfällen berichtet, erzählten die Studierenden. Dass in den fünften Klassen kaum ein Kind kein Handy besitze, stimme sie nachdenklich. Ihre Erfahrung: „Je weniger man weiß, desto gefährdeter ist man!“ Für Julia (11) und Lena (10) hat sich das Projekt längst bewährt: „Wir wissen jetzt, was Mobbing ist, sind aber zum Glück noch nicht Opfer geworden.“




